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Nachhaltigkeitsgeographie

Der Masterstudiengang Nachhaltigkeitsgeographie (früher "Nachhaltigkeitsgeographie und Regionalentwicklung") vermittelt praxisbezogene Fähigkeiten, um den Herausforderungen des globalen Wandels im beruflichen Kontext kompetent begegnen zu können. Krisen wie Ressourcenknappheit, Biodiversitätsverlust, Klimawandel, aber auch die weltweit wachsenden sozialen Disparitäten erfordern wissenschaftlich fundierte Strategien. Hier bedarf es dringend praxistauglicher inter- und transdisziplinärer Fachkräfte, die ihre grundlegende natur- und sozialwissenschaftliche Ausbildung sowohl durch geistes- als auch wirtschaftswissenschaftliche Fächer ergänzen. Im Greifswalder integrativen Ansatz erwächst ein tieferes Verständnis des Nachhaltigkeitsbegriffes, sodass der Brückenschlag zwischen Umwelt- und Entwicklungsaspekten nicht auf Kosten späterer Generationen gelebt wird.

Studienablauf

Das M.Sc.-Studium kann im Wintersemester begonnen werden. Dieser Studiengang ist ein Ein-Fach-Studiengang. Er gliedert sich in Pflichtmodule, Wahlmodule und in das Case Study Modul. Die Pflichtmodule sind obligatorisch und vermitteln Inhalte und Methoden des Faches „Nachhaltigkeitsgeographie“. Wahlmodule werden frei gewählt und bieten die individuelle Möglichkeit, Sonderqualifikationen in weiteren Grundlagenfächern mit sinnvollem fachlichem Bezug zur Nachhaltigkeitsgeographie zu erlangen. Das Studium wird mit der Master-Arbeit abgeschlossen.

Studienablauf
PflichtmoduleWahlmodule
NachhaltigkeitsgeographieTourismusforschung
Nachhaltigkeit gestaltenProjektmanagement für Geographen
NachhaltigkeitstheorienNachhaltigkeitsökonomie
Regionale Geographie und NachhaltigkeitAngewandte Geoinformatik
Naturressourcen und Nachhaltigkeit in OsteuropaLandschaftsökologie und Naturwissenschaftliches Arbeiten
SchutzgebietsmanagementConservation Biology
Methodenmodul: Naturraumkartierung
Methoden der Raum- und Regionalanalyse

Die Case Study

Die starke Orientierung auf die Praxis ist eine ganz besondere Note des Masterstudiengangs. Die Case Study ermöglicht den Studierenden ein volles Semester lang, gelernte Methoden und Instrumente theoretischen Wissens in einer Fallstudie anzuwenden und somit ihr wissenschaftliches Arbeiten zu überprüfen. Die zukünftigen Master of Science erhalten zudem Einblick in potentielle Berufsfelder und Arbeitgeber, ein Prozess, der die Weichen für den eigenen beruflichen Werdegang entscheidend mitprägen wird.
 
Potentielle Themengebiete der Case Study:

  • Schutzgebietsmanagement
  • Touristisches Destinationsmanagement
  • Entwicklungszusammenarbeit
  • Geoökologische Kartierungen
  • Dokumentationszentren
  • Lehrpfade
  • Schutzgebietsausweisungen
  • ...eigene Ideen und Interessengebiete

Im Unterschied zur Masterarbeit ist die Case Study keine reine Forschungstätigkeit. Der Studierenden haben die Möglichkeit z.B. durch die Mitarbeit in einer Institution sich einer Problemstellung aus der Praxis zu nähern und hierfür unter Anleitung der BetreuerInnen vor Ort und der Universität Lösungsstrategien zu entwickeln, die im Idealfall zurück in die Praxis fließen und von der Institution genutzt werden können. Neben dem wissenschaftlichen Anteil besteht die Case Study, die durch eine Präsentation und einen Bericht abgeschlossen wird, aus der Dokumentation und Reflexion des Erlebten. Aus dieser praxisorientierten „Case Study“ kann nur dann eine Masterarbeit entstehen, wenn das gewählte Thema auf einer größeren (räumlich, zeitlich oder thematisch) Ebene betrachtet, systematisch analysiert und theoretisch untermauert wird.
Die Beratung zur Case Study erfolgt durch die fachspezifische Studienberatung.

Weitere Informationen

Fachspezifische Studienberatung:

Maren Wesselow
Raum 306
Friedrich-Ludwig-Jahn-Str. 16
D-17487 Greifswald
Tel.: +49 (0)3834 86-4682
Fax: +49 (0)3834 86-4501

Sprechzeiten: Dienstags, ab 14 Uhr



Letzte Änderung: 24.11.2015 15:48
Verantwortlich: Institut für Geographie und Geologie


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