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Schatz an der Küste

Nachhaltige Entwicklung zum Schutz der biologischen Vielfalt in der Region Vorpommersche Boddenlandschaft und Rostocker Heide (Hotspot 29)


Überblick
Projektlaufzeit: 01.08.2014 - 30.07.2020
Projektträger: Bundesamt für Naturschutz (BfN)
Verbundpartner_innen: Ostseestiftung (Koordination), NABU, BUND, WWF, Kranichschutz Deutschland gGmbH, Michael-Succow Stiftung, Hansestadt Rostock, Universität Greifswald
 

Hintergrund:
Das Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert. Weitere Informationen zum Projekt und zum Bundesprogramm Biologische Vielfalt finden Sie unter http://www.biologischevielfalt.de/bundesprogramm_ueberblick.html
 
„Schatz an der Küste“ ist das dritte Projekt, das im Rahmen des Förderschwerpunktes „Hotspots der Biologischen Vielfalt in Deutschland“ bewilligt wurde. Die Verbundpartner_innen haben sich zum Ziel gesetzt die biologische Vielfalt in der Projektregion durch gezielte Naturschutzmaßnahmen, nachhaltige Nutzung und Stärkung des Bewusstseins vor Ort langfristig zu sichern.
 

Projektziele:
· Identifikation der Bevölkerung mit den „Naturschätzen“ stärken
· Küstenlebensräume wiederherstellen und nachhaltig nutzen
· Besucherlenkung naturschutzverträglich entwickeln
 
Projektregion:
Hotspot 29 wird die Vorpommersche Boddenlandschaft und Rostocker Heide unter Naturschützern auch genannt, denn dieses ca. 121.000 ha große Gebiet zählt zu einem von 30 Hotspots der biologischen Vielfalt in Deutschland (siehe Abb. 1).

Projektregion
Abb. 1: Projektregion „Schatz an der Küste“ (Hotspot 29)

Teilprojekt der Universität


Der Lehrstuhl für Nachhaltigkeitswissenschaft und Angewandte Geographie beschäftigt sich im Verbundprojekt primär mit dem Oberziel, die Identifikation der Bevölkerung mit den Naturschätzen zu stärken. Hierfür werden in fünf Jahren (01.08.2014 - 30.07.2019) drei Maßnahmen durchgeführt: eine repräsentative Bevölkerungsbefragung, Basis-Werkstattgespräche und der Regionalmarkt „Unsere Heimat, unsere Vielfalt“.
Während die repräsentative Bevölkerungsbefragung zunächst einen Überblick über Wissen, Bewusstsein, Einstellung und Bereitschaft zum Mitwirken an Maßnahmen zum Erhalt der biologischen Vielfalt in der Region liefern soll, werden diese Inhalte in den Werkstattgesprächen vertieft. So können Möglichkeiten und Hindernisse zum langfristigen Erhalt der biologischen Vielfalt im Hotspot 29 gemeinsam mit den Bewohner_innen erarbeitet werden. Durch die Konzeptionierung und Organisation eines Regionalmarktes rund um das Thema biologische Vielfalt soll den Besucher_innen des alljährlich stattfindenden Regionalmarktes der abstrakte Begriff „Biodiversität“ bzw. „Biologische Vielfalt“ näher gebracht werden. Regionale Anbieter_innen haben zudem die Möglichkeit Wertschöpfung aus der biologischen Vielfalt zu ziehen, indem sie regionale Produkte und Dienstleistungen dieser Vielfalt auf dem Markt anbieten können.

Aktuelles

Ergebnisse über Bevölkerungsbefragung zu Natur und Landschaft veröffentlicht

In der Vorpommerschen Boddenlandschaft und Rostocker Heide wurden 1.019 Menschen zum Thema Natur und Landschaft der Region befragt. Die Befragung fand im Rahmen des Verbundvorhabens Schatz an der Küste statt und wurde vom Lehrstuhl für Nachhaltigkeitswissenschaft und Angewandte Geographie durchgeführt. Der Lehrstuhl gehört zu den neun Verbundpartnerinnen und –partnern, die in diesem Verbundvorhaben mitwirken. Das Bundesamt für Naturschutz fördert das Vorhaben aus Mitteln des Bundesumweltministeriums. Anfang 2016 wurde der Endbericht mit den Ergebnissen der Bevölkerungsbefragung fertig gestellt und veröffentlicht. Er steht hier zum kostenfreien Download zur Verfügung. Auf der Projektwebseite www.schatzküste.com ist zusätzlich eine barrierefreie PDF erhältlich.

Einladung zum Bürger/innengespräch!

Welche Gefahren sehen Sie für die Natur und Landschaft Ihrer Region? Gibt es Naturschutzmaßnahmen, die Sie für sinnvoll halten?
 
Die Universität Greifswald lädt am 16.11.2015 um 18 Uhr zu einem Gespräch über die Natur und Landschaft der Region „Vorpommersche Boddenlandschaft und Rostocker Heide“ ein. Die teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger können bei einem kostenfreien Abendbrot in einer lockeren Gesprächsrunde über diese und andere Fragen im ASB Bildungszentrum Gut Glück in Gut Glück bei Barth diskutieren.
Fahruntüchtige oder Pkw-lose Bürgerinnen und Bürger können sich beim Shuttle-Service (Mo.-Mi.: Tel. 03834/864687) anmelden.
Gestalten Sie Ihre Region mit und sagen Sie Ihre Meinung! Die Ergebnisse der Gespräche fließen in das von 2014 bis 2020 laufende Verbundvorhaben „Schatz an der Küste“ ein. Die Universität Greifswald ist einer von neun Partnern in dem Vorhaben, das im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums gefördert wird.

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KONTAKT

Fachrichtung Geographie

Nachhaltigkeitswissenschaft und Angewandte Geographie

Leiterin des Lehrstuhls:
Prof. Dr. Susanne Stoll-Kleemann

Sekretariat:
Manuela Peters

Raum 205
Friedrich-Ludwig-Jahn-Str. 16
D-17487 Greifswald
Tel.: +49 (0)3834 86-4502
Fax: +49 (0)3834 86-4501
mapeters@uni-greifswald.de


Letzte Änderung: 26.04.2016 16:19
Verantwortlich: Institut für Geographie und Geologie


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