Title: News
Subtitle:
Author: Institut für Geographie und Geologie

Neue Unterstützung am Lehrstuhl


Seit Sommer 2014 wird der Lehrstuhl für Nachhaltigkeitswissenschaft und Angewandte Geographie erneut interdisziplinär ergänzt:

Birthe Frenzel (Absolventin des M.Sc. Nachhaltigkeitsgeographie) und Uta Schmidt (M.Sc. Ernährungsökonomin) gehören nun dem Lehrstuhlteam an.
 
Unter der Leitung von Prof. Dr. Stoll-Kleemann arbeiten derzeit drei Postdocs, sieben wissenschaftliche MitarbeiterInnen und zwei studentische Hilfskräfte.
 

MitarbeiterInnen des Lehrstuhls

Neues Forschungsgebiet am Lehrstuhl

Möglichkeiten zur Reduktion des Fleisch- und Milchkonsums für eine nachhaltige Landnutzung und soziale Verantwortung

Der Artikel zum neuen Forschungsgebiet am Lehrstuhl für Nachhaltigkeitswissenschaft und Angewandte Geographie hat es auf das Titelblatt geschafft.
Die Erforschung der Komplexität des übermäßigen Konsums tierischer Produkte (Fleisch, Milch, Eier) erweitert seit diesem Jahr das Themenspektrum des Lehrstuhls.
 
Genauere Informationen können im untenstehenden Artikel nachgelesen werden.
 
Bereits auf zwei Biodiversitäts-Konferenzen wurde das neue Forschungsgebiet vorgestellt. Auf der 3. Internationalen Konferenz: "Biodiversity and Food Security" in Aix en Provence, Frankreich wurde es durch Prof. Dr. Stoll-Kleemann in Form eines Posters (von Prof. Dr. Stoll-Kleemann und Uta Schmidt, MSc.) präsentiert . Um Umweltkosten zu vermeiden konnte es zudem von Uta Schmidt auf dem World Biodiversity Congress in Sri Lanka mittels einer virtuellen Präsentation vorgestellt werden.

Projektvorstellung in "naturmagazin Berlin-Brandenburg"

In einem zweiseitigen Artikel stellte Prof. Stoll-Kleemann die Ergebnisse des Projektes "Sozio-ökonomisches Monitoring in Naturparken (SoMoNa)" in der Zeitschrift "naturmagazin Berlin-Brandenburg" (Ausgabe 3/2014) einem breiten Publikum vor.

Pressegespräch zum sozio-ökonomischen Monitoring

Am 4. Juni findet in Potsdam um 10 Uhr ein Pressegespräch zum sozio-ökonomischen Monitoring in drei Naturparken Brandenburgs statt. Vor Ort sind unter anderem Frau  Prof. Stoll-Kleemann, die die Ergebnisse vorstellen wird, sowie die Umweltministerin Frau Anita Tack, der Leiter des Naturpark Barnims und der Bürgermeister von Biesenthal Herr André Stahl. Die Ergebnisse resultieren aus Bevölkerungsbefragungen in den Naturparken Barnim, Niederlausitzer Heidelandschaft und Stechlin-Ruppiner Land, die im Rahmen des Projektes SoMoNa (Sozioökonomisches Monitoring in brandenburgischen Naturparken) durchgeführt wurden.

Dokumentation über Forschungsprojekt "SuLaMa" auf ARTE

Am 1. November 2013 wurde auf ARTE eine Dokumentation über das Forschungsprojekt "Sustainable Land Management in Madagascar" (kurz: SuLaMa) gezeigt. In 43 Minuten berichtet der Film über das Mahafaly Plateau, das zu den ärmsten Regionen Madagascars gehört und über die Arbeit der Forscher und Forscherinnen vor Ort. Zu den Forschern gehören auch Katinka Thielsen, Dr. Nadine Fritz-Vietta und Prof. Susanne Stoll-Kleemann vom Lehrstuhl für Nachhaltigkeitswissenschaft und Angewandte Geographie, sowie die madagassischen Doktoranden Hémery Stone Tahirindraza und Mampiray Miandrito Mbola, die derzeit am Lehrstuhl arbeiten. Die Dokumentation kann auf ARTE am 15. November um 7:45 Uhr oder in der Mediathek angesehen werden.

Der Kranichzug hat begonnen

Foto: Dr. Günter Nowald, www.nabu-wwf-kranichzentrum.de

Zweimal im Jahr wird die Vorpommersche Boddenlandschaft zum Schauplatz von tausenden Kranichen, die einen Zwischenhalt auf ihrem Weg in den Süden machen. Wissenschaftliche Mitarbeiterin Anne Kettner arbeitet zur Herbstrast als Kranich-Rangerin für das Kranich-Informationszentrum in Groß Mohrdorf. Hier, in der Nähe von Stralsund, finden sich neben den Kranichen unzählige Besucher ein, die dieses Naturspektakel miterleben wollen. Das Team des Kranich-Informationszentrums und die vielen ehrenamtlichen Ranger vor Ort sorgen dafür, dass das Zusammentreffen von Mensch und Kranich möglichst harmonisch abläuft. Der Lehrstuhl für Nachhaltigkeitswissenschaft und Angewandte Geographie organisiert jedes Jahr eine studentische Exkursion ins „Kranichland“. Die Studierenden aus den Studiengängen „Landschaftsökologie und Naturschutz“ und „Nachhaltigkeitsgeographie“ sollen die Bedeutung des angrenzenden Nationalparks für Zugvögel, aber auch die Bedeutung charismatischen Arten für Naturschutz und Tourismus am Beispiel der Kraniche kennenlernen.

Prof. Stoll-Kleemann zum Mitglied der WCPA berufen

Prof. Susanne Stoll-Kleemann wurde für den Zeitraum von 2013 - 2016 von der Weltnaturschutzunion (IUCN) erneut zum Mitglied der Weltkommission für Schutzgebiete (WCPA) berufen. Die Weltkommission für Schutzgebiete ist ein weltweites Netzwerk aus Schutzgebietsexperten, das Politiker und Schutzgebietsmanager berät. Durch Ihre Tätigkeiten in Forschung und Lehre gehört auch Prof. Stoll-Kleemann nun zu diesem Netzwerk.

Befragungsergebnisse aus vier UNESCO-Biosphärenreservaten veröffentlicht

Die Ergebnisse von Bevölkerungsbefragungen in vier UNESCO-Biosphärenreservaten sind als Greifswalder Geographische Arbeiten veröffentlicht. Sie untersuchen, wie die Menschen ihre Region, Natur und Landschaft und das Biosphärenreservat wahrnehmen und einschätzen. Die Ergebnisse liefern der Biosphärenreservatsverwaltung als ein Instrument für sozioökonomisches Monitoring damit empirische Daten, um das Management an die lokalen Bedürfnisse anzupassen.
Die Schriftenreihe „Greifswalder Geographische Arbeiten“ des Instituts für Geographie und Geologie der Universität Greifswald wird jetzt auf dem Publikationsserver für Fachliteratur zum System Erde und Weltall gelistet. Die neuesten vier Bände stehen dort zum Download bereit (http://e-docs.geo-leo.de).

Neuerscheinung BfN-Skript zu Sozioökonomischem Monitoring

Ein BfN-Skript mit der Dokumentation des Workshops „Sozioökonomisches Monitoring in deutschen UNESCO-Biosphärenreservaten und anderen Großschutzgebieten – Von der Erprobung zur Etablierung!“ ist erschienen. Die Tagung fand im Rahmen des Projektes „Gesellschaftliche Prozesse in vier deutschen UNESCO-Biosphärenreservaten“ (Förderung durch die DBU 2009-2012) vom 11. bis 14. September 2011 auf der Insel Vilm statt.

Kern des Greifswalder Entwurfs für ein sozioökonomisches Monitoring in deutschen Großschutzgebieten bilden fünf unterschiedliche Erhebungsmethoden, die in diesem Tagungsband detailliert beschrieben sind. Außerdem enthält das Dokument weitere Beiträge und Diskussionsergebnisse des Workshops sowie eine Literaturauflistung zu sozioökonomischem Monitoring in deutschen Großschutzgebieten.

Neues Projekt in Kooperation mit der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg startet im August

des Auftaktworkshops am 07.08.2012
des Auftaktworkshops am 07.08.2012

In einem Pilotprojekt untersuchen der Lehrstuhl für Nachhaltigkeitswissenschaft und Angewandte Geographie und die Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg gemeinsam mit dem Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz ab 1. August 2012 die Leistungen und Potenziale brandenburgischer Naturparke auf gesellschaftlicher Ebene. Mithilfe verschiedener Monitoringinstrumente der empirischen Sozialforschung soll ein differenziertes Bild über die Wahrnehmungen und Einschätzungen unterschiedlicher Beteiligter zu ihren Naturparken erstellt werden. Die erstmalige Erhebung entsprechender Daten in dieser Schutzgebietskategorie wird somit wertvolle Erstdaten liefern, die in das zukünftige Management einbezogen werden können. Am 07.08.2012 fand der Auftaktworkshop des Projektes in Potsdam statt.

Woche der Umwelt

Foto (von links nach rechts): Fritz Brickwedde, Joachim Gauck, Martin Lanzendorf, Harald Heinrichs, Susanne Stoll-Kleemann und Sybil Steuwer
Foto (von links nach rechts): Fritz Brickwedde, Joachim Gauck, Martin Lanzendorf, Harald Heinrichs, Susanne Stoll-Kleemann und Sybil Steuwer

Susanne Stoll-Kleemann traf Bundespräsident Joachim Gauck auf der Woche der Umwelt am 5./6. Juni 2012 anlässlich der Woche der Umwelt im Schloss Bellevue.

Gemeinsam mit anderen ehemaligen Stipendiaten der Deutschen Bundesstiftung Umwelt diskutierten sie über aktuelle Probleme und Lösungsansätze im Natur- und Umweltbereich.

Yasuní-ITT-Initiative: Botschafter Ecuadors füllte das Audimax

Foto Botschafter Jorge Jurado, Prorektor Prof. Dünkel und Prof. Stoll-Kleemann
Foto (von links): Botschafter Jorge Jurado, Prorektor Prof. Dünkel und Prof. Stoll-Kleemann im Audimax

Unter dem Motto „Yasuní-ITT- crea un nuevo mundo“ füllte am 12.04.2012 der ecuadorianische Botschafter Jorge Jurado mit seinem Vortrag über die Yasuní-ITT-Initiative das Greifswalder Audimax.

Prorektor Prof. Dr. Frieder Dünkel begrüßte den Gast, der auf Einladung von Prof. Dr. Susanne Stoll-Kleemann in die Hansestadt gekommen war. Herr Jurado stellte die Idee und die Vorteile der zukunftsweisenden Initiative seines Landes vor, auf die Erdölförderung im Yasuní-Nationalpark zu verzichten. Davon profitiert nicht nur die dortige indigene Bevölkerung, sondern dieser Vorstoß käme auch dem Schutz der Biodiversität, des Klimas und einer nachhaltigen Entwicklung Ecuadors zugute. Im Gegenzug für den Verzicht auf die Förderung des Erdöls wirbt die Regierung Ecuadors für die Unterstützung durch die Weltgemeinschaft. Die Hälfte des finanziellen Verlustes soll in einen Treuhandfond eingezahlt werden, aus dem die nachhaltige Entwicklung Ecuadors unterstützt werden soll. Zum Beispiel soll in die Ausbildung der Bevölkerung und in den Ausbau regenerativer Energien investiert werden. Während die UNO den Vorschlag der Initiative unterstützt, weigern sich bisher einige Industriestaaten wie Deutschland, darauf einzugehen. Im Anschluss an seinen Vortrag beantwortete Herr Jurado die vielen interessierten Fragen des Publikums und gab weiter Auskunft über die Initiative und ihre Hintergründe.

WEITERFÜHRENDE LINKSIcon externe Links

"Schilfdickicht oder lieber eine Kuhweide?" titelte die Ostseezeitung am 23. Januar 2012

Projektleiterin Prof. Dr. Susanne Stoll-Kleemann und ihre Mitarbeiterin Elke Wegener

In der Ausgabe vom 23.01.2012 der Ostsee-Zeitung erschien ein Beitrag über das Forschungsprojekt COMTESS, das unter Leitung von Prof. Susanne Stoll-Kleemann von Dr. Cristina de la Vega-Leinert und Elke Wegener bearbeitet wird. Das Regionalprojekt COMTESS bettet sich in die BMBF-Fördermaßnahme "Nachhaltiges Landmanagement" ein, welches Teil des Forschungsrahmenprogramms FONA - Forschung für Nachhaltige Entwicklungen ist.
Vor dem Hintergrund des prognostizierten Klimawandels mit ansteigendem Meeresspiegel und häufigeren Sturmfluten werden zukünftige nachhaltige Landnutzungsstrategien evaluiert, die für die deutsche Ostsee- und Nordseeküste vorstellbar wären. Besonders die Wahrnehmung und Präferenzen der Landschaft sowie die Bewertung der möglichen Landnutzungsszenarien durch die lokale Bevölkerung sind für das Projekt von Interesse.

Öffentliche Veranstaltung am 30.01.2012 in Barth

Zurzeit führt das Projekt COMTESS in Zusammenarbeit mit Experten aus Verwaltungen und Vertretern verschiedener Sektoren eine Evaluation verschiedener Landnutzungsszenarien durch.
Desweiteren werden Anfang 2012 zwei öffentliche Treffen stattfinden, im Januar (für die Ostseeregion) und im Februar (für die Nordseeregion), um die Wahrnehmung und die Präferenzen regionaltypischer Landschaften der lokalen Bevölkerung zu ermitteln.

Workshop für Schutzgebietsmanager in Vietnam durchgeführt

Workshopteilnehmer in der Vietnam Forestry University in Xuan Mai

Im Rahmen des Kooperationsprojektes „Establishment of Regional Learning Centers for Protected Area Management“ mit vietnamesischen Hochschulen leitete Prof. Dr. Susanne Stoll-Kleemann im Dezember 2011 zwei Workshops zu verschiedenen Themen von Schutzgebietsmanagement. Ziel des Projektes ist es, Multiplikatoren für erfolgreiches Management in vietnamesischen Schutzgebieten auszubilden.

Earth System Sciences Advisory Board

Seit Januar 2012 ist Prof. Dr. Susanne Stoll-Kleemann Mitglied des Earth System Sciences Advisory Board (ESS-AB) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

Studie zur sozio-ökonomischen Biodiversitätsforschung erschienen

Der Schutz der biologischen Vielfalt ist spätestens seit der Verabschiedung des Übereinkommens über die biologischen Vielfalt im Jahr 1992 (Convention on Biological Diversity, CBD) und der dadurch angestoßenen deutschen Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt aus dem Jahr 2007 keine rein naturwissenschaftliche Aufgabe mehr. Die Bedeutung der Einbindung von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft in den Schutz der biologischen Vielfalt wird insbesondere durch die Zielstellung der CBD anerkannt. Die vorliegende Studie befasst sich mit den sozioökonomischen Aspekten der deutschen Biodiversitätsforschung: Welche Themen und wissenschaftlichen Disziplinen sind Gegenstand der Forschung? Welche universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sind beteiligt? Und welche Rolle spielen Inter- und Transdisziplinarität in der sozioökonomischen Biodiversitätsforschung?


Go back to the regular design...