IGG
Prof. Dr. Reinhard Zölitz, Leiter des Instituts für Geographie und Geologie an der Universität in Greifswald; Foto Kilian Dorner

Jahrhundertealte Karten - Sammlungsschätze der Universität Greifswald

Ausstellung digitalisierter Sammlungsschätze Universität Greifswald im Foyer der Universitätsbibliothek
vom 24. Februar bis 24. Mai 2015

Mehr Infos auf den Seiten des Instituts
unter Aktuelles

Grand Canyon

Rafting im Grand Canyon

Greifswalder
Geowissenschaftlicher Abend
Vortragsankündigung
Freitag 23.01.2015
Prof. Dr. Martin Meschede
Universität Greifswald
Hörsaal Geologie 19.30 Uhr
Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße 17a
Greifswald

Rafting im Grand Canyon –
Eine geologische Zeitreise durch phantastische Landschaften
 
Der Grand Canyon im US-Bundesstaat Arizona ist etwa 450 km lang, 6 bis 30 km breit und 1800 m tief und gehört damit zu den gewaltigsten Schluchten der Erde. Dieses Naturwunder entstand durch Jahrmillionen andauernde Erosion des Colorado Rivers bzw. seiner Vorläuferflüsse. Das genaue Alter ist umstritten. Einige Teile sollen bereits vor 70 Mio. Jahren entstanden sein. Hebungen vor 17 Mio. Jahren führten zur Bildung des Colorado Plateaus, in das sich der Ur-Colorado einschnitt, der vermutlich noch in einem Binnensee endete. Vor ca. 5 Mio. Jahren verstärkte sich die Erosion infolge der Öffnung des Golfs von Kalifornien. Relativ junge vulkanische Eruptionen „verstopften“ mehrfach den Abfluss in Richtung Pazifik und führten beim Durchbrechen zu enormen Sturzfluten.
Der Greifswalder Geologe und Universitätsprofessor Martin Meschede nahm im Herbst 2014 an einer 300 km langen Rafting Tour durch den Grand Canyon teil. Dabei durchquerte er mannigfaltige, bis 1,8 Mrd. Jahre alte Gesteinsformationen und passierte markante geologische Diskordanzen. Diese sind an dem winkeligen oder unregelmäßigen Aufeinanderliegen verschieden alter Schichten an den Wänden des Grand Canyons zu erkennen und beinhalten häufig große Zeitlücken. Über die abenteuerliche Wildwasserfahrt durch atemberaubende Landschaften und einmalige Einblicke in die Erdgeschichte Nordamerikas berichtet Martin Meschede in einem bilderreichen Vortrag. Dieser findet im Rahmen der „Greifswalder Geowissenschaftlichen Abende“ am Freitag, den 23. Januar 2015 um 19.30 Uhr an der Universität Greifswald, im Hörsaal der Geologie (Friedrich-Ludwig-Jahn-Str. 17a) statt.

Aktuelles aus dem Institut

Das internationale Forschungsbohrprogramm IODP (Integrated Ocean Drilling Program) hat erstmals eine Bohrkampagne in der Ostsee gestartet. Der Greifswalder Wissenschaftler Michael Kenzler vom Institut für Geographie und Geologie der Universität Greifswald wird zwei Monate auf dem Bohrschiff verbrin-gen und dort arbeiten.
Mit einem Bohrschiff sollen vom 7. September bis zum 4. November bis zu sieben Forschungsbohrungen in der Ostsee und im Kattegatt niedergebracht werden.
Das Bohrprogramm wurde 1964 gestartet. Seither wurden weltweit fast 1.300 Ozeanbohrungen durch-geführt. weiterweiter

Ein BfN-Skript mit der Dokumentation des Workshops „Sozioökonomisches Monitoring in deutschen UNESCO-Biosphärenreservaten und anderen Großschutzgebieten – Von der Erprobung zur Etablierung!“ ist erschienen. Die Tagung fand im Rahmen des Projektes „Gesellschaftliche Prozesse in vier deutschen UNESCO-Biosphärenreservaten“ (Lehrstuhl für Nachhaltigkeitswissenschaft und Angewandte Geographie) vom 11. bis 14. September 2011 auf der Insel Vilm statt. weiterweiter


KONTAKT

Institut für
Geographie und Geologie

Geschäftsführender Direktor:
Prof. Dr. Reinhard Zölitz

Sekretariat:
Manuela Peters

Friedr.-Ludwig-Jahn-Str. 16
D-17487 Greifswald
Tel.: +49 (0)3834 86-4502
Fax: +49 (0)3834 86-4501
geogra@uni-greifswald.de

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Letzte Änderung: 09.03.2015 17:33
Verantwortlich: Institut für Geographie und Geologie


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